Aggressives Verhalten analysieren und verändern – Theorie/ Praxisseminar

Dozent

Datum
01. Februar - 02. Februar 2020
Zeitplan
9:30 - 17:00
Veranstaltungsort
Technologietentrum Schwerte
Kosten
Mit Hund: nicht möglich
Ohne Hund: nicht möglich
Eine anerkannte Fortbildung von der Tierärztekammer Niedersachsen und Schlewig-Holstein, IBH und ATN

Aggressivität, also das Ausmaß der Bereitschaft, aggressiv zu reagieren, ist eine individuelle Eigenschaft und von vielen verschiedenen Faktoren während der Individualentwicklung des Tieres abhängig. Aggression ist eines der angeborenen Verhaltensprogramme, eine der möglichen Strategien, um dieses Ziel zu erreichen. Wichtig dabei ist zu verstehen, dass das biologische Programm nicht ausgeknipst werden kann, ebenso wenig können wir etwas am genetischen Rahmen eines Hundes ändern. Hat ein Hund schnell oder schon oft zu aggressiven Reaktionen als Bewältigungsstrategie in bedrohlichen Situationen gegriffen, so bleibt diese Option für ihn erhalten.

Inhalte:

I. Der Unterbau:

Biologie der Aggression (Theorie)

II. Die Analyse (Theorie und Praxis)

- Leinenaggression

- Ressourcenverteidigung

-Fremdenfeindlichkeit

- Distanzprobleme

- Berührungsempfindlichkeit

- Sexuelle Konkurrenz

 

Aggressives Verhalten ist ein Symptom mit vielen Ursachen:

- Unterscheidung: Erregung, Frustration und / oder aggressives Verhalten?

- Analyse der Auslöser: Was bewegt meinen Hund zu aggressiven Verhalten?

- Was verstärkt das unerwünschte Verhalten? Irgendetwas muss verstärkend wirken, sonst

würde das Verhalten nicht beständig sein.

III. Die Verhaltensänderung

- Erkennen der Frühwarnzeichen

- Kontrolle der Verstärker

- Trainingstechniken vergleichen und auswählen

- Grenzen der Gegenkonditionierung mit Futter

- Alternativverhalten beleuchtet: Tricks oder beschwichtigendes Verhalten?

- Bedeutung des Formens deeskalierenden Verhaltens

- Kommunikation oder Management: Leinen, Geschirre und Halfter

- Wie wirkungsvoll können Bestrafungen sein?

-Verhaltensunterbrechungen: Erschrecken & Co.: Gibt es sinnvolle Hilfsmittel?

-Unterbrechen ohne Druck und Schreck

- Neue Alternative: Constructional Aggression Treatment

 

Jeder Teilnehmer erhält ein Skript oder Handout und eine Teilnehmerbestätigung

 

Dr. Ute Blaschke-Berthold, Jahrgang 1961, Biologin, spezialisiert auf die Verhaltensbiologie der Hund-Mensch-Beziehung, Leiterin der Hundeschule und Kynopraxis CumCane in Fulda. Fachautorin für mehrere Hundezeitschriften und Lehrinstitute. Weiterbildungen in den USA, Großbritannien, Niederlande und Belgien sorgen beständig für höchstes Niveau.

Termine

01. Februar - 02. Februar 2020
Mit Hund: nicht möglich
Ohne Hund: nicht möglich

 

MoDiMiDoFrSaSo
9:30 - 17:009:30 - 17:00
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